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Hellmuth Unger, 1941.
Narodowe Archiwum Cyfrome | Digitales Nationalarchiv Polen.
HELLMUTH UNGER (1891 – 1953)
Hellmuth Unger stammte aus Nordhausen in Thüringen. Nach dem Abitur 1911 studierte er Medizin in Würzburg, Rostock, Halle und Leipzig. Er wurde Augenarzt und arbeitete in Leipzig und Berlin. 1933 arbeitete er im »Aufklärungsamt für Bevölkerungspolitik und Rassenpflege«. 1935 wurde er Pressesprecher der Reichsärztekammer und des Reichsärzteführers sowie Leiter verschiedener Ärztezeitschriften. Berühmt wurde er nicht nur durch »Sendung und Gewissen«, sondern auch durch seine Biografie über Robert Koch, die 300.000 Mal verkauft wurde. Trotz seiner Bekanntheit und Kontakte wurde er 1942 zum Wehrdienst eingezogen. Der Antrag der Kanzlei des Führers, ihm einen Professorentitel zu verleihen, wurde abgelehnt. Nach kurzer Kriegsgefangenschaft eröffnete Unger eine Augenarztpraxis in Bad Harzburg. Er veröffentlichte viele Theaterstücke und Romane unter den falschen Namen Fritz Herrmann, Hans Holm und Peter Moy. 1953 gab er seine Praxis auf und starb noch im gleichen Jahr in Freiburg.
HELLMUTH UNGER
Hellmut Unger kommt aus Thüringen.
Er ist Augen-Arzt.
Er arbeitet aber nicht als Arzt.
Er macht Werbung
für Rassen-Pflege und für Eugenik.
Rassen-Pflege heißt:
Menschen dürfen nur Menschen heiraten die so sind wie sie selber. Also weiße nur weiße Menschen und dunkelhäutige nur dunkelhäutige Menschen.
Eugenik heißt:
Nur Gesunde dürfen Kinder kriegen.
In der Nazi-Zeit ist er Presse-Sprecher für die Ärzte-Kammer im Deutschen Reich.
Hellmuth Unger macht Zeitschriften
und schreibt Bücher.
Seine Bücher sind sehr berühmt.
Zum Beispiel:
sein Buch über den Arzt Robert Koch oder das Buch Sendung und Gewissen.
Hellmuth Unger wird im Jahr 1942 Soldat.
Er überlebt den Zweiten Weltkrieg.
Kurz nach dem Krieg hat er eine Arzt-Praxis.
Er schreibt auch wieder Bücher.
Aber er benutzt einen falschen Namen,
damit ihn keiner erkennt.
Hellmuth Unger hört im Jahr 1953 auf
zu arbeiten.
Er stirbt im gleichen Jahr.
Das Foto zeigt Hellmuth Unger im Jahr 1941.
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Hellmuth Unger, 1941.
National Digital Archive | Digitales Nationalarchiv Polen.
HELLMUTH UNGER (1891 – 1953)
Hellmuth Unger came from Nordhausen in Thuringia. After graduating from high school in 1911, he studied medicine in Würzburg, Rostock, Halle and Leipzig. He became an ophthalmologist and worked in Leipzig and Berlin. In 1933, he worked in the »Information Office for Population Policy and Racial Care«. In 1935, he became press spokesman for the Reich Medical Association and the Reich Medical Guide as well as head of various medical journals. He became famous not only for »Sendung und Gewissen«, but also for his biography of Robert Koch, which sold 300,000 copies. Despite his fame and contacts, he was called up for military service in 1942. The Führer’s Chancellery’s request to award him the title of professor was rejected. After a short period as a prisoner of war, Unger opened an ophthalmological practice in Bad Harzburg. He published many plays and novels under the false names Fritz Herrmann, Hans Holm and Peter Moy. He gave up his practice in 1953 and died in Freiburg in the same year.
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Hellmuth Unger, 1941r.
Narodowe Archiwum Cyfrowe | Digitales Nationalarchiv Polen.
HELLMUTH UNGER (1891 – 1953)
Hellmuth Unger pochodził z Nordhausen w Turyngii. Po ukończeniu szkoły średniej w 1911 r. studiował medycynę w Würzburgu, Rostocku, Halle i Lipsku. Został okulistą i pracował w Lipsku i Berlinie. W 1933 r. pracował w »Biurze Informacyjnym ds. Polityki Ludnościowej i Opieki Rasowej«. W 1935 r. został rzecznikiem prasowym Stowarzyszenia Medycznego Rzeszy i Przewodnika Medycznego Rzeszy, a także szefem różnych czasopism medycznych. Zasłynął nie tylko z »Sendung und Gewissen«, ale także ze swojej biografii Roberta Kocha, która sprzedała się w 300 000 egzemplarzy. Pomimo swojej sławy i kontaktów, został powołany do służby wojskowej w 1942 roku. Wniosek Kancelarii Führera o przyznanie mu tytułu profesora został odrzucony. Po krótkim okresie spędzonym jako jeniec wojenny, Unger otworzył praktykę okulistyczną w Bad Harzburg. Opublikował wiele sztuk teatralnych i powieści pod fałszywymi nazwiskami Fritz Herrmann, Hans Holm i Peter Moy. Porzucił praktykę w 1953 roku i zmarł w tym samym roku we Fryburgu.
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