NFC zu 03-19-01-03
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»Gr. Lobke d. 7.1.44.
An den Direktor d. Landes- Heil= Pflegeanstalt.
Sie werden entschuldigen wenn ich Sie mit einer Frage belästige, die unter aller Würde ist. Bei meinem Besuch am 4.1.44 mußte ich feststellen, das meine Kinder Willi u. Herbert Köhler, sowie auch alle anderen Kinder mit nackten Körper zu Bett lagen. Sie waren nur mit einer Decke bedeckt. Ferner stellte ich fest das sie mit ihrer gerade der Nierengegend auf einer Gummilage lagen. Es wurde mir von der Pflegerin gesagt, das sie das machten weil die Kinder das Bett naß machten, und das Hemd dann naß würde. […] Es ist kein Wunder wenn die Kinder sich dann erkälten, Husten bekommen, und Nieren und Blasenkrank werden. Meine Kinder haben zu Hause nie das Bett naß gemacht. Ich habe nun mit eigenen Augen gesehen, wie die Kinder mit dieser Methode mißhandelt werden. Ich habe mich deswegen schon an amtliche Stellen gewandt, die empört waren, jetzt abwarten wollen was ich jetzt für eine Antwort von dort bekomme. Ich bin fast der Überzeugung dass Sie Herr Direktor von dieser schamlosen Behandlung nichts wissen. […] Warum werden die Kinder Nachmittags schon so früh ins Bett gesteckt? Warum mussen die Kinder ihr Abendbrot im Bett einnehmen? Meiner Meinung nach ist das nur auf die Bequemlichkeit der Pflegerin zurückzuführen. […] Ich wünschte nur das die Person die diese Behandlung veranlast hatt, jeden Abend 1 Stunde nackt an einen Baum gebunden würde. Meine Kinder haben genügend Wäsche mit, das sie ihr Hemd im Bett ruhig anbehalten können. Wenn sie keine Hemden mehr haben, bin ich wenn auch nicht verpflichtet, stehts in der Lage neue Wäsche anzuschaffen. Ich sehe baldigst ihre werte Antwort entgegen, damit ich es den amtlichen Stellen vorlegen kann, wer die Schuldige ist. Heil Hitler Frau Berta Köhler.«
»II.1.44
Sehr geehrte Frau Köhler, zu Ihrem Schreiben vom 7.1.44 habe ich Folgendes zur Klarstellung zu erwiedern. 1.) An dem betreffendem Tage lagen alle Kinder nackt im Bett, da sie gebadet wurden. Anschließend erfolgte dann die Ausgabe der sauberen Wäsche. 2.) Es ist bei dem derzeitigen Mangel an Wäsche verständlich, daß die Bettnässer und Schmutzer sehr oft nachher ohne Hemd schlafen müssen, wenn nämlich alle Wäsche verbraucht und die gewaschene noch nicht zurück ist. 3. In diesem Zustand ist eine Erkältung nicht möglich, da der Schlafsaal auch geheizt sind. Im übrigen sind die Kinder auch vorher Bettnässer gewesen, da sie ja alle hochgradig schwachsinnig sind und bei derartigen Kindern ein solcher Zustand zur Krankheit gehört. 4.) Daß die Kinder schon früher, z. B. vor dem Abendessen zu Bett gebracht werden ist auch nur aus dem Mangel an Personal zu verstehen. Die Kinder müssen gewaschen, ihre Kleidung genau sortiert und verpflegt werden, da die Kinder selbst sich infolge ihres geistigen Tiefstandes um nichts kümmern. Bis zum Dienstende um 21 Uhr ist die Pflegerin daher mehr als ausgelastet. Ich muß daher Ihre Vorwürfe ganz entschieden zurückweisen. Vor allem der Vorwurf, daß die Kinder hier mißhandelt werden. Von Bequemlichkeit der Pflegerin kann bei heutigem Personal keine Rede sein. Im übrigen überlasse ich es Ihnen, Ihre Kinder woanders unterzubringen. Heil Hitler W.B.«
Das ist ein Brief von Berta Köhler an Willi Baumert.
Der Brief ist vom 7. Januar 1944.
Berta Köhler besucht ihre Kinder in der Anstalt
in Lüneburg.
Danach schreibt sie den Brief.
In dem Brief steht:
Den Kindern geht es schlecht in der Anstalt:
• Die Kinder haben oft keine Kleidung an.
Darum werden sie krank.
• Die Kinder müssen schon nachmittags
im Bett liegen.
• Die Kinder müssen ihr Abendbrot
im Bett essen.
Berta Köhler beschwert sich darüber
bei Willi Baumert.
Man soll die Kinder in der Anstalt besser behandeln.
Sie glaubt, die Pflegerin behandelt die Kinder schlecht.
Berta Köhler schreibt auch,
sie hat sich beim Amt beschwert.
Willi Baumert antwortet auf den Brief von Berta Köhler.
Er schreibt ihr einen Brief am 11. Januar 1944.
In dem Brief steht:
Die Kinder liegen nur nackt im Bett,
wenn sie vorher gebadet haben.
Manchmal gibt es zu wenig Wäsche,
weil viele Kinder ins Bett machen.
Aber die Kinder werden davon nicht krank,
denn die Schlafräume sind beheizt.
Willi Baumert schreibt auch:
Es gibt zu wenig Pfleger in der Anstalt.
Die Pfleger haben sehr viel zu tun mit den Kindern.
Darum sind die Kinder oft schon früh im Bett und essen dort Abendbrot.
Dann schaffen die Pfleger die Arbeit besser.
Willi Baumert sagt,
man behandelt die Kinder hier gut.
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Easier to read
»Gr. Lobke d. 7.1.44.
To the director of the state mental hospital.
Please excuse me for bothering you with a question that is beneath your dignity. During my visit on January 4, 1944, I noticed that my children Willi and Herbert Köhler, as well as all the other children, were lying in bed naked. They were covered only with a blanket. I also noticed that they were lying on a rubber mat with their kidneys exposed. The nurse told me that they did this because the children wet the bed and their shirts would get wet. […] It is no wonder that the children then catch colds, develop coughs, and suffer from kidney and bladder problems. My children never wet the bed at home. I have now seen with my own eyes how the children are being mistreated with this method. I have already contacted the authorities, who were outraged, and now I am waiting to see what response I get from them. I am almost convinced that you, Mr. Director, know nothing about this shameful treatment. […] Why are the children put to bed so early in the afternoon? Why do the children have to eat their dinner in bed? In my opinion, this is only for the convenience of the nurse. […] I only wish that the person who initiated this treatment would be tied naked to a tree for an hour every evening. My children have enough clothes with them that they can keep their shirts on in bed.
If they no longer have any shirts, I am not obliged to purchase new laundry, but I am always in a position to do so. I look forward to receiving your valued response as soon as possible so that I can submit it to the official authorities to determine who is at fault. Heil Hitler, Mrs. Berta Köhler.«
»II.1.44
Dear Ms. Köhler, I would like to respond to your letter dated January 7, 1944, with the following clarification. 1.) On the day in question, all of the children were lying naked in bed because they had been bathed. Clean laundry was then distributed. 2.) Given the current shortage of laundry, it is understandable that bedwetters and children who soil their beds often have to sleep without shirts when all the laundry has been used up and the washed laundry has not yet been returned. 3. In this situation, it is not possible to catch a cold, as the dormitory is heated. Incidentally, the children were bedwetters before, as they are all severely mentally disabled and such a condition is part of the illness in children like these. 4.) The fact that the children are put to bed earlier, e.g., before dinner, can only be understood as a result of the lack of staff. The children have to be washed, their clothes sorted carefully, and they have to be fed, as the children themselves do not take care of anything due to their mental disability. Until the end of the shift at 9 p.m., the nurse is therefore more than fully occupied. I must therefore firmly reject your accusations. Above all, the accusation that the children are being mistreated here. There can be no question of the nurse being lazy with the current staff. Incidentally, I leave it up to you to place your children elsewhere. Heil Hitler W.B.«
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Łatwiejszy do odczytania
»Gr. Lobke d. 7.1.44.
Do dyrektora państwowego szpitala psychiatrycznego.
Proszę wybaczyć, że zawracam Panu głowę pytaniem, które nie jest godne Pana osoby. Podczas mojej wizyty 4 stycznia 1944 r. zauważyłem, że moje dzieci, Willi i Herbert Köhler, podobnie jak wszystkie inne dzieci, leżały nago w łóżkach. Były przykryte jedynie kocem. Zauważyłem również, że leżały na gumowej macie z odsłoniętymi nerkami. Pielęgniarka powiedziała mi, że zrobiono to, ponieważ dzieci moczyły się w łóżkach i ich koszule były przemoczone. […] Nic dziwnego, że dzieci łapią przeziębienia, kaszlą i cierpią na problemy z nerkami i pęcherzem. Moje dzieci nigdy nie moczyły łóżek w domu. Teraz na własne oczy widziałam, jak dzieci są maltretowane tą metodą. Skontaktowałam się już z władzami, które były oburzone, i teraz czekam na ich odpowiedź. Jestem prawie przekonana, że pan, panie dyrektorze, nie wie nic o tym haniebnym traktowaniu. […] Dlaczego dzieci kładzie się spać tak wcześnie po południu? Dlaczego dzieci muszą jeść kolację w łóżku? Moim zdaniem służy to wyłącznie wygodzie pielęgniarki. […] Chciałabym tylko, aby osoba, która zainicjowała to postępowanie, była co wieczór przywiązywana nago do drzewa na godzinę. Moje dzieci mają ze sobą wystarczającą ilość ubrań, aby mogły spać w koszulkach.
Jeśli nie mają już żadnych koszul, nie jestem zobowiązana do zakupu nowych, ale zawsze mogę to zrobić. Czekam na Państwa cenną odpowiedź tak szybko, jak to możliwe, abym mogła przedłożyć ją oficjalnym władzom w celu ustalenia, kto ponosi winę. Heil Hitler, pani Berta Köhler.«
»II.1.44
Szanowna Pani Köhler, w odpowiedzi na Pani list z dnia 7 stycznia 1944 r. pragnę przedstawić następujące wyjaśnienia. 1.) W dniu, o którym mowa, wszystkie dzieci leżały nago w łóżkach, ponieważ zostały wykąpane. Następnie rozdano czystą bieliznę. 2.) Biorąc pod uwagę obecny niedobór bielizny, zrozumiałe jest, że dzieci moczące się w łóżku i brudzące pościel często muszą spać bez koszulek, gdy cała bielizna została zużyta, a wyprana bielizna nie została jeszcze zwrócona. 3. W tej sytuacji nie ma możliwości przeziębienia się, ponieważ dormitorium jest ogrzewane. Nawiasem mówiąc, dzieci moczyły się w łóżku już wcześniej, ponieważ wszystkie są poważnie upośledzone umysłowo, a taki stan jest częścią choroby u dzieci takich jak te. 4.) Fakt, że dzieci są kładzione spać wcześniej, np. przed kolacją, można zrozumieć jedynie jako wynik braku personelu. Dzieci muszą być umyte, ich ubrania starannie posortowane, a także nakarmione, ponieważ same nie dbają o nic ze względu na swoją niepełnosprawność umysłową. Do końca zmiany o godz. 21:00 pielęgniarka jest zatem w pełni zajęta. Dlatego też zdecydowanie odrzucam Państwa zarzuty. Przede wszystkim zarzut, że dzieci są tu źle traktowane. Nie ma mowy o tym, aby pielęgniarka była leniwa przy obecnym stanie personelu. Nawiasem mówiąc, pozostawiam Państwu decyzję o umieszczeniu dzieci w innym miejscu. Heil Hitler W.B.«

