Im Mustergau »Wartheland« wurde der Krankenmord von der Abteilung für »Gesundheitswesen und Leibesübungen« der Gauselbstverwaltung geplant. Innerhalb der Gauverwaltung wurden eine »Zentralstelle für Krankentransporte« und ein Sonderstandesamt geschaffen, um die Morde umzusetzen und zu beurkunden. In dem Gebiet, für das er zuständig war, schuf Stadthalter und Gauleiter Arthur Greiser eine Struktur zur Ermordung von mehr als 6.000 Erkrankten. Diese Struktur wurde 1940 auf die »Aktion T4« übertragen. Auch die Mordtechniken wurden im »Wartheland« entwickelt und getestet, insbesondere verschiedene Verfahren der Tötung mit Gas.

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