NFC zu 03-05-19-04

Carl Langhein, vor 1905.
Aus: Adolf von Oechelhäuser: Geschichte der Grossh. Badischen Akademie der bildenden Künste, Karlsruhe 1904.

Werbe-Postkarte von Carl Langhein, Wertvolles Strandgut Kupferberg Gold, Lithografie, vor 1927.
ArEGL 187.
CARL LANGHEIN (1872 – 1941)
Carl Langhein wurde in Hamburg als Sohn des Tapezierers und Dekorateurs Carl und seiner Frau Lousie Langhein geboren. Er besuchte eine Volksschule und machte danach eine Lehre als Lithograf. Parallel dazu belegte er Zeichenkurse an der Gewerbeschule in Hamburg. Nach seiner Lehre arbeitete er als Litograph in der Kunstanstalt Kaufbeuren im Allgäu. Anschließend setzte er sein Studium an der Königlichen Akademie der Künste in Berlin und an der Kunstakademie in Karlsruhe fort. 1900 wurde er Dozent an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe. Langhein war schon zuvor nach Otterndorf gezogen, wo er ein Atelierhaus errichtete und 1898 Anna Elisabeth Schmider heiratete. Im Ersten Weltkrieg diente Langhein bei der Kaiserlichen Marine. 1918 gründete er den Hanseatischen Kunstverlag mit Sitz in Hamburg. Wenig später erkrankte Langhein und wurde 1927 in die Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg eingewiesen. Er wurde am 16. Juni 1941 in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet. Langhein war erfolgreicher Künstler und hatte bedeutende Schüler, wie Georg Scholz, Georg Tappert und Wilhelm Laage. Seine Werke sind in verschiedenen Sammlungen vertreten, Straßen und Wege wurden nach ihm benannt.
CARL LANGHEIN
Das ist ein Foto von Carl Langhein.
Er ist aus Hamburg.
Nach der Schule lernt er Zeichnen.
Er besucht verschiedene Kunst-Schulen.
Er wird Zeichner.
Er macht Kunst aus Schrift.
Er arbeitet in Karlsruhe und in Berlin.
Er ist auch Lehrer für Kunst.
Im Jahr 1906 ist er sogar Lehrer an einer Uni.
Er heiratet Anna Schmider.
Sie leben in Otterndorf.
Dort baut er auch ein Haus.
Das Haus ist seine Werkstatt.
Carl Langhein gründet auch einen eigenen Verlag.
Er macht Kunst-Bücher.
Im Jahr 1927 wird er krank.
Er kommt in die Anstalt nach Lüneburg.
Dann kommt er in die Tötungs-Anstalt Hadamar.
Dort wird er am 16. Juni 1941 ermordet.
Carl Langhein ist auch nach seinem Tod berühmt.
Man benennt Straßen nach ihm.
Und es gibt noch viele Kunst-Werke von ihm.
Eines ist diese Postkarte.
Sie ist aus der Zeit als Carl Langhein
noch gesund war.
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Carl Langhein, before 1905.
From: Adolf von Oechelhäuser: History of the Grand Ducal Academy of Fine Arts in Baden, Karlsruhe 1904.

Advertising postcard by Carl Langhein, Wertvolles Strandgut Kupferberg Gold (Valuable Beachcomber’s Treasure Kupferberg Gold), lithograph, before 1927.
ArEGL 187.
CARL LANGHEIN (1872 – 1941)
Carl Langhein was born in Hamburg, the son of Carl, a wallpaperer and decorator, and his wife Louise Langhein. He attended elementary school and then completed an apprenticeship as a lithographer. At the same time, he took drawing classes at the trade school in Hamburg. After completing his apprenticeship, he worked as a lithographer at the Kunstanstalt Kaufbeuren in the Allgäu region. He then continued his studies at the Royal Academy of Arts in Berlin and the Academy of Fine Arts in Karlsruhe. In 1900, he became a lecturer at the School of Applied Arts in Karlsruhe. Langhein had already moved to Otterndorf, where he built a studio house and married Anna Elisabeth Schmider in 1898. During the First World War, Langhein served in the Imperial Navy. In 1918, he founded the Hanseatischer Kunstverlag publishing house, based in Hamburg. Shortly afterwards, Langhein fell ill and was admitted to the Lüneburg institution in 1927. He was murdered on 16 June 1941 in the Hadamar killing centre. Langhein was a successful artist and had important students, such as Georg Scholz, Georg Tappert and Wilhelm Laage. His works are represented in various collections, and streets and roads have been named after him.
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Carl Langhein, przed 1905 r.
Z: Adolf von Oechelhäuser: Geschichte der Grossh. Badische Akademie der bildenden Künste, Karlsruhe 1904.

Pocztówka reklamowa autorstwa Carla Langheina, Valuable flotsam and jetsam Kupferberg Gold, litografia, przed 1927.
ArEGL 187.
CARL LANGHEIN (1872 – 1941)
Carl Langhein urodził się w Hamburgu jako syn tapicera i dekoratora Carla i jego żony Lousie Langhein. Uczęszczał do szkoły podstawowej, a następnie ukończył praktykę jako litograf. Jednocześnie uczęszczał na kursy rysunku w Gewerbeschule w Hamburgu. Po zakończeniu praktyki pracował jako litograf w Kunstanstalt Kaufbeuren w regionie Allgäu. Następnie kontynuował studia w Królewskiej Akademii Sztuk Pięknych w Berlinie i Akademii Sztuk Pięknych w Karlsruhe. W 1900 roku został wykładowcą w Szkole Sztuki i Rzemiosła w Karlsruhe. Langhein przeprowadził się już do Otterndorf, gdzie zbudował pracownię i ożenił się z Anną Elisabeth Schmider w 1898 roku. Langhein służył w Cesarskiej Marynarce Wojennej podczas I wojny światowej. W 1918 roku założył Hanseatic Art Publishers z siedzibą w Hamburgu. Niedługo później Langhein zachorował i został przyjęty do sanatorium i domu opieki w Lüneburgu w 1927 roku. Został zamordowany w ośrodku zagłady Hadamar 16 czerwca 1941 roku. Langhein był odnoszącym sukcesy artystą i miał ważnych uczniów, takich jak Georg Scholz, Georg Tappert i Wilhelm Laage. Jego prace są reprezentowane w różnych kolekcjach, a ulice i ścieżki zostały nazwane jego imieniem.

