
Postkarte der Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg, 1915.
ArEGL 99.
LÜNEBURG
Die »Kinderfachabteilung« Lüneburg nahm am 9. Oktober 1941 die ersten Kinder und Jugendlichen auf. Sie wurden in Haus 23 im Erdgeschoss und in Haus 25 untergebracht. Im Herbst 1944 wurde Haus 23 geräumt und alle Kinder kamen in das Haus 25. Im Januar 1945 zog die »Kinderfachabteilung« Lüneburg in das Haus 24 um. Insgesamt sind 762 Aufnahmen von Kindern und Jugendlichen in Lüneburg belegt. Mehr als 440 von ihnen starben. Das Einzugsgebiet umfasste das heutige Niedersachsen, Bremen und Hamburg. 1943 wurden die verbliebenen Kinder und Jugendlichen der »Kinderfachabteilung« Waldniel in Lüneburg aufgenommen. Die letzte Aufnahme erfolgte am 13. August 1945. Das Sterben endete erst 1946. Weder der Leiter der »Kinderfachabteilung«, Willi Baumert, noch der Ärztliche Direktor Max Bräuner wurden jemals zur Rechenschaft gezogen. Strafermittlungen wurden eingestellt.
LÜNEBURG
Die Kinder-Fachabteilung in Lüneburg gibt es
ab dem Jahr 1941.
Die Kinder kommen aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg.
Im Jahr 1943 kommen auch Kinder aus der
Kinder-Fachabteilung Waldniel nach Lüneburg.
In der Nazi-Zeit gibt es 762 Kinder
in der Kinder-Fachabteilung in Lüneburg.
Über 440 Kinder sterben.
Die Nazis ermorden die Kinder.
Erst im Jahr 1946 hört der Kinder-Mord
in Lüneburg auf.
Nach der Nazi-Zeit kommen die Ärzte aus Lüneburg nicht vor Gericht.
Sie bekommen keine Strafe.
Auf der Post-Karte sind alle 3 Häuser.
Links und rechts nAm Anfang ist die Kinder-Fachabteilung
in Haus 23 und 25.
Im Jahr 1944 braucht man Haus 23
für andere Kranke.
Im Jahr 1945 braucht man Haus 25
für andere Kranke.
Die Kinder kommen dann in Haus 24.
Auf dieser Postkarte sind alle 3 Häuser
von der Kinder-Fachabteilung.
Die Häuser sind links und rechts
neben den 2 Schornsteinen.
Die Postkarte ist aus dem Jahr 1915.eben den 2 Schorn-Steinen.
Sie ist von 1915.