FAMILIE MARIENBERG

Georg Marienberg, 1938.
NLA Hannover Hann. 138 Lüneburg Acc. 102/88 Nr. 1324.
Wenige Wochen nach der Sterilisation seines Bruders, wurde auch Georg Marienberg gegen seinen Willen sterilisiert. Dennoch wurde ihm die Heirat mit seiner Verlobten verweigert. Seine Verlobte sollte stattdessen einen »erbgesunden« Mann heiraten. Dagegen legte Georg erfolgreich Beschwerde beim Reichsminister des Innern ein.
Das ist ein Foto von Georg Marienberg
aus dem Jahr 1938.
Er ist der Bruder von Karl Marienberg.
Er wird auch unfruchtbar gemacht.
Er darf trotzdem nicht heiraten.
Dagegen beschwert er sich
beim Innenminister vom Deutschen Reich.
Georg Marienberg ist erfolgreich.
Er darf heiraten.
Thea Marienberg wehrte sich gegen ihre Sterilisation. Sie wäre durch ein »Ehetauglichkeitszeugnis« des Gesundheitsamts Hamburg beinahe erfolgreich gewesen. Dieses stand im Widerspruch zum Beschluss des Erbgesundheitsgerichtes Lüneburg, der am gleichen Tag erging. Weil das Hamburger Amt das Zeugnis auf Drängen von Hans Rohlfing zurückzog, scheiterte ihr Einspruch. Sie erhielt erst nach ihrer Zwangssterilisation die Heiratserlaubnis.
Die Nazis wollen auch Thea Marienberg unfruchtbar machen.
Sie ist die Cousine von Karl und Georg Marienberg.
Theas Vater ist gegen die Nazis.
Darum soll sie unfruchtbar gemacht werden.
Thea will das nicht.
Darum geht sie nach Hamburg.
Sie lässt sich dort vom Amts-Arzt untersuchen.
Der Amts-Arzt sagt: Thea ist gesund.
Sie muss nicht unfruchtbar gemacht werden und sie darf heiraten.
Der Amts-Arzt kennt Theas Familie nicht.
Er weiß nicht:
Thea soll unfruchtbar gemacht werden,
weil ihre Familie gegen die Nazis ist.
Aber das Gericht in Lüneburg entscheidet:
Thea soll unfruchtbar gemacht werden.
Der Hamburger Amts-Arzt muss
seine Meinung ändern.
Das will der Lüneburger Amts-Arzt so.
Der Lüneburger Amts-Arzt setzt sich durch.
Thea wird unfruchtbar gemacht.

Auszug aus dem Beschluss des Erbgesundheitsgerichtes Lüneburg über Thea Marienberg vom 27.2.1940.
NLA Hannover Hann. 138 Lüneburg Acc. 102/88 Nr. 208.

Schreiben des Gesundheitsamtes Hamburg an das Gesundheitsamt Lüneburg über Thea Marienberg vom 27.2.1940.
NLA Hannover Hann. 138 Lüneburg Acc. 102/88 Nr. 208.

Brief des Gesundheitsamtes Lüneburg an den Regierungspräsidenten vom 13.4.1943.
NLA Hannover Hann. 138 Lüneburg Acc. 102/88 Nr. 2472.
Emmi Nielson (geb. Marienberg), verweigerte die Operation und widersetzte sich, indem sie nicht zu ihrem Operationstermin erschien. Sie wurde daraufhin polizeilich gesucht und festgenommen. Für ihren Widerstand erhielt sie eine sechsmonatige Haftstrafe, die sie im Frauengefängnis verbüßen musste. Es gab keine Bewährung. Direkt nach der Haftentlassung wurde sie zwangssterilisiert.
Emmi Nielson ist eine Halb-Schwester
von Karl und Georg Marienberg.
Sie soll auch unfruchtbar gemacht werden.
Sie bekommt einen Termin
für die Zwangs-Sterilisation.
Aber sie geht nicht zu dem Termin.
Die Polizei sucht sie und findet sie.
Sie muss für 6 Monate ins Gefängnis.
Dann kommt sie wieder frei.
Am selben Tag ist ihre Zwangs-Sterilisation.
HEINRICH RÖHRUP (1914 – 1941)

Taschentuch, Stickerei auf Baumwolle, vermutlich von Martha Kaufmann, etwa 1929 – 1936.
ArEGL 168.

Martha Kaufmann, um 1930.
NLA Hannover Hann. 155 Lüneburg Acc. 2004/066 Nr. 09222.
»Heil Hiedler« wurde gleich mehrfach auf das Taschentuch gestickt. Die Stickereien entstanden vermutlich in den Jahren 1929 bis 1936. Sechzehnmal ist der Name »Marchta [R]Kaufmann« auf das Taschentuch gestickt. Daher ist anzunehmen, dass es von ihr stammt. Martha Kaufmann wurde am 12. Mai 1941 in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet. Sie galt als »nicht arbeitsfähig«, »unnütz« und aus damaliger Sicht »lebensunwert«.
Das ist ein Taschen-Tuch.
Darauf steht: Heil Hiedler.
Es ist falsch geschrieben.
Es soll heißen: Heil Hitler.
In der Nazi-Zeit sagt man das oft zur Begrüßung.
Die Schrift auf dem Taschen-Tuch ist
mit Faden gestickt.
Auf dem Taschen-Tuch stehen auch
die Jahreszahlen: 1929 und 1936.
Auf dem Taschen-Tuch steht ganz oft
der Name: Marchta Kaufmann.
Der Name ist falsch geschrieben.
Es soll heißen: Martha Kaufmann.
Martha Kaufmann hat das Taschen-Tuch bestickt.
Martha Kaufmann stirbt
in der Tötungs-Anstalt Hadamar.
Sie wird ermordet,
weil sie nicht gut arbeiten kann.
Sie ist für die Nazis wertlos und
darf nicht leben.
THERESE SCHUBERT (GEB. KECK) (1887 – 1941)

Gobelin-Stickerei, Handarbeit von Therese Schubert, Lüneburg, etwa 1930.
ArEGL 94.

Therese und Heinrich Schubert, Hochzeitsfoto 21.9.1920. Wenige Jahre später starb Heinrich und Therese Schubert erkrankte.
Privatbesitz Ulrike Haus.
Die Kinder wurden mittelbar Opfer der »Aktion T4«, weil sie mit der Ermordung zu Waisen wurden. In vielen Fällen kamen die Kinder in ein Heim oder in Pflegefamilien. Theo und Jürgen Schubert konnten von ihrer Tante Christine Keck groß gezogen werden.
Das ist ein Hochzeits-Bild
von Therese und Heinrich Schubert.
Sie heiraten am 21.September 1920.
Sie bekommen 2 Kinder.
Dann stirbt Heinrich.
Therese ist allein mit den Kindern
und sie wird krank.
Sie kommt in die Anstalt in Lüneburg.
Später ermordet man sie bei der Aktion T4.
Die Kinder von Therese Schubert haben keine Eltern mehr.
Sie sind auch Opfer
von den Kranken-Morden.
Sie werden nicht ermordet,
aber sie müssen ohne ihre Eltern leben.
Kinder ohne Eltern müssen oft in ein Heim
oder in eine Pflege-Familie.
Die Kinder von Therese haben Glück.
Sie können bei ihrer Tante leben.

Privatbesitz Ulrike Haus.
Jürgen und Theo Schubert im Jahr 1932 als ihre Mutter Therese Schubert erstmals in die Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg kam. Thereses Schwester Christine Keck schickte Theo nach ihrer Wiederaufnahme in Lüneburg im Jahr 1936 häufiger in die Anstalt, um der Mutter Apfelsinen und Kuchen zu bringen. Aus Angst gab Theo die Sachen beim Pförtner ab und sah seine Mutter deshalb nie wieder.
Das ist ein Foto von den Brüdern
Jürgen und Theo Schubert.
Sie sind die Kinder von Therese Schubert.
Das Foto ist aus dem Jahr 1932.
In diesem Jahr wird Therese krank.
Sie kommt das erste Mal in die Anstalt
nach Lüneburg.
4 Jahre später kommt Therese
wieder in die Anstalt nach Lüneburg.
Theo soll sie besuchen und
ihr Kuchen und Apfelsinen mitbringen.
Aber Theo hat Angst davor,
seine Mutter krank zu sehen.
Darum gibt er Kuchen und Apfelsinen
an der Tür ab und geht.
Er sieht seine Mutter nie wieder.
Denn danach ermordet man sie.

Foto von Therese Schubert, Lüneburg (Studio Hans Wrede), ca. 1907.

Foto von Therese Schubert, Porträt, Lüneburg, ca. 1914.

Foto von Therese Schubert, Studioaufnahme, Somerset (USA), ca. 1913.
Privatbesitz Ulrike Haus | ArEGL 91, 92, 93.
Von Therese Schubert sind viele Bilder erhalten geblieben. Durch den bürgerlichen Hintergrund konnte es sich die Familie leisten, zum Fotografen zu gehen. Die Porträtaufnahme entstand im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung zur Erzieherin.
Es gibt viele Fotos von Therese Schubert.
Sie kommt aus einer reichen Familie.
Die Familie hatte genug Geld für gute Fotos.
Hier sind 3 Fotos von Therese:
Das erste Foto ist aus dem Jahr 1907.
Das zweite Foto ist aus dem Jahr 1914.
Es ist ein Bewerbungs-Foto.
Therese bewirbt sich damit
für eine Ausbildung als Erzieherin.
Das dritte Foto ist aus dem Jahr 1913.
Es ist in den USA gemacht.
ELFA SEIPEL (1897 – 1941)
ANNA WICHERN (1896 – 1941)
OSKAR (1903 – 1941) UND HANS POHLMANN (1899 – 1942)

Die Geschwister Oskar, Hans und Alma Pohlmann mit ihrer Mutter Berta Pohlmann, etwa 1933.
ArEGL 131.
Familie Pohlmann stammte aus Wieren (Uelzen). Seit Generationen besaß sie eine Schuhmacherei und zog 1908 nach Bodenteich. Dort betrieb Berta Pohlmann einen Kolonialwarenhandel. Ihr Sohn Oskar war sehr musikalisch und spielte neben Geige auch Flöte und Trompete. Ihr ältester Sohn Hans hielt die Familientradition aufrecht und wurde Schuhmacher. Beide Brüder wurden Opfer der »Euthanasie«. Oskar (geb. 1903) wurde 1941 in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet. Hans (geb. 1899) starb 1942 in der Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg. Wenn bekannt geworden wäre, dass beide Söhne in einer Anstalt gestorben waren, hätte niemand mehr bei ihr eingekauft. Deshalb behauptete Berta Pohlmann, ihre Söhne seien im Krieg gefallen und ließ beide auf dem Friedhof in Bodenteich bestatten.
Das ist ein Foto von Familie Pohlmann
aus dem Jahr 1933.
Man sieht die Geschwister Oskar, Hans und Alma mit ihrer Mutter Berta.
Sie leben in Bad Bodenteich bei Uelzen.
Berta Pohlmann hat einen Laden für Lebensmittel.
Oskar Pohlmann macht Musik.
Er spielt Geige, Flöte und Trompete.
Hans Pohlmann ist Schuhmacher.
Oskar und Hans werden krank.
Sie haben eine seelische Krankheit.
Sie kommen in die Anstalt nach Lüneburg.
Oskar wird im Jahr 1941
in der Tötungs-Anstalt Hadamar ermordet.
Er ist Opfer von der Aktion T4.
Hans stirbt ein Jahr später
in der Anstalt in Lüneburg.
Ihre Mutter Berta sagt das keinem.
Sie behauptet:
Meine Söhne sind als Soldaten im Krieg gestorben.
Sie schämt sich und sie hat Angst.
Sie denkt:
Keiner kauft mehr in ihrem Laden,
wenn die Wahrheit rauskommt.
Bertha beerdigt ihre Söhne
auf dem Friedhof in Bad Bodenteich.
Ida Zettels Eltern führten das großbürgerliche Bahnhofshotel in Hamburg-Harburg. Nach ihrem Tod übernahmen die Geschwister Toni und Theodor das Hotel. Wegen der Inflation 1923 und der folgenden Wirtschaftskrisen konnten sie das Hotel nicht halten. Die oberen Geschosse wurden vermietet. Bis 1937 zog die Gauleitung Ost-Hannover dort ein. Ida Zettel wurde am 16. Juni 1941 in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet.
Das ist ein Foto von Ida Zettel aus dem Jahr 1904.
Sie kommt aus Hamburg-Harburg.
Ihre Eltern haben ein Hotel.
Es ist das größte Hotel in Harburg.
Vom Hotel gibt es Postkarten und Fotos:
Das Foto bei Nacht ist aus dem Jahr 1933.
Die Postkarte ist aus dem Jahr 1937.
Nach dem Ersten Weltkrieg läuft
das Hotel schlecht.
Die Menschen haben kein Geld,
um in einem Hotel zu schlafen.
Und das Geld ist in Deutschland nichts mehr wert.
Man kann mit dem Geld nichts kaufen.
Darum schließt man das Hotel.
Man vermietet die Räume an die Gau-Leitung.
Der Gau-Leiter Otto Telschow zieht
in das Hotel ein.
Ida Zettel weiß nichts davon, denn sie ist krank.
Sie ist in der Anstalt in Lüneburg.
Im Jahr 1928 schreibt Ida Zettel
diesen Brief an ihren Onkel.
3 Jahre später kommt sie
in die Tötungs-Anstalt Hadamar.
Sie wird mit Gas ermordet.
Sie ist ein Opfer von der Aktion T4.

Ida Zettel, etwa 1904.
ArEGL 173-3.

Brief von Ida Zettel aus der Heil- und Pflege-Anstalt Lüneburg an ihren Onkel Georg vom 30.12.1928, Vorderseite.
ArEGL 173-12.

Postkarte vom Bahnhofshotel Harburg als Sitz des Gau Ost-Hannover, vor 1937.
ArEGL 173-10.
Für jeden Erkrankten wurde ein Krankenblatt angelegt. Das ist das Krankenblatt von Peter Behrens. Auf manchen gibt es ein Foto. Es wurde immer oben links auf die erste Seite geklebt. Dafür kam ein Fotograf in die Anstalt. Er fotografierte alle Erkrankten, bei denen der Aufenthalt länger dauerte. Der Stempel oben rechts auf dem Krankenblatt zeigt, dass Peter Behrens gegen seinen Willen und mit Polizeigewalt in die Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg eingewiesen wurde. Er wurde als »erbkrank« bewertet. Deshalb wurde seine Sterilisation beantragt und am 11. August 1938 durchgeführt. Der obere rote Stempel bestätigt, dass Peter Behrens vom Gesundheitsamt »erbbiologisch« erfasst wurde und eine Akte für ihn und seine gesamte Familie angelegt wurde. Bei jedem Familienmitglied wurde geprüft, ob es eine angeborene oder eventuell vererbbare Erkrankung haben könnte.
Der zweite rote Stempel belegt, dass Peter Behrens eine Insulinschockbehandlung erhielt. Hierbei wurde er gezielt unterzuckert und mehrere Minuten in ein Koma versetzt. Das wurde mehrfach wiederholt und belastete die Erkrankten zusätzlich. Manchmal wurden hierdurch Anfälle ausgelöst. Erst 1955 wurde die Wirkungslosigkeit der Schockbehandlung erkannt, und seitdem wird sie nicht mehr eingesetzt.
»7.3.41 verlegt« bedeutet, Peter Behrens wurde an diesem Tag in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein verlegt. Es ist die Handschrift von Rudolf Redepenning, der zu diesem Zeitpunkt wusste, was eine Verlegung in die sächsische Anstalt bedeutete. Peter Behrens ist ein Opfer der »Aktion T4«.
Das ist ein Kranken-Blatt von Peter Behrens.
Vor über 100 Jahren sehen
alle Kranken-Blätter so aus.
Manchmal ist ein Foto auf den Kranken-Blättern.
Die Fotos hat man in der Anstalt gemacht.
Es gibt verschiedene Stempel
auf den Kranken-Blättern.
Auf dem Kranken-Blatt von Peter Behrens ist
ein schwarzer Stempel.
Das heißt:
Die Polizei bringt Peter Behrens
gegen seinen Willen in die Anstalt.
Man will ihn unfruchtbar machen.
Die Nazis behaupten:
Peter Behrens ist erbkrank.
Aber das stimmt nicht.
Auf dem Kranken-Blatt von Peter Behrens sind auch 2 rote Stempel.
Der eine rote Stempel zeigt:
Peter Behrens ist beim Amt als erbkrank gemeldet.
Es gibt eine Akte für seine Familie beim Amt.
Man überprüft alle aus der Familie,
ob sie erbkrank sind.
Der andere rote Stempel zeigt:
Peter Behrens bekommt eine Behandlung
mit dem Medikament Insulin.
Das ist gefährlich.
Die Kranken werden dadurch ohnmächtig
und bekommen Anfälle.
Erst viel später findet man heraus:
Diese Behandlung wirkt gar nicht.
Im Kranken-Blatt steht: 7.3.41 verlegt.
Das heißt:
Peter Behrens kommt am 7. März 1941
in eine Tötungs-Anstalt.

Krankenblatt von Peter Behrens, 1937.
NLA Hannover Hann. 155 Lüneburg Acc. 2004/066 Nr. 07569.
Von vielen erwachsenen Opfern des Krankenmordes gibt es möglicherweise keine Familienfotos mehr. Von Einzelnen gibt es immerhin ein Bild von ihrem Krankenblatt. Das sind problematische Aufnahmen, da sie in der Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg nicht freiwillig entstanden sind. Die Personen auf den Fotos sind erkrankt und es geht ihnen schlecht. Deshalb sind es entwürdigende Bilder. Trotzdem werden sie hier gezeigt, denn es ist wichtig, den Opfern ihr Gesicht zu geben.
Es gibt nur wenige Fotos von den Opfern vom Kranken-Mord aus den Familien.
Denn viele Familien:
• haben keine Foto-Kamera.
• haben kein Geld für Fotos.
• schämen sich für ihre kranken Verwandten.
Aber es gibt oft Fotos aus der Kranken-Akte
aus der Anstalt.
Die Kranken sehen schlecht aus auf den Fotos.
Denn sie sind krank.
Das kann man sehen.
Die Kranken wollen nicht,
dass man Fotos von ihnen macht.
Wir zeigen diese Bilder hier trotzdem.
Denn alle sollen die Namen und die Gesichter
von den ermordeten Kranken kennen.
Das ist wichtig.
Denn man soll die Opfer nicht vergessen.


